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IC-Bericht 2015 Herren 1. Liga Aktive

2015 IC Herren 1L  

Geschätzte TSR’ler

Nach zweijähriger Schaffenspause freue ich mich, wieder über die Geschehnisse des Fanionteams Herren unseres Clubs berichten zu dürfen. Durch den Zuzug von Routinier Rolf Becher wurde das Team vor der Saison nochmals in der Breite verstärkt. Das hatte zudem den angenehmen Nebeneffekt, dass ich mich vornehmlich aufs Doppel spielen konzentrieren konnte. So war es zumindest mal angedacht. Unser Saisonziel war, erstmals in Bestbesetzung die erste Aufstiegsrunde erfolgreich zu gestalten. Nach Absolvierung eines fünftägigen Trainingscamps auf Mallorca konnte die Saison dann endlich losgehen.

 

1. Runde: 2. Mai / 14. Mai, TSR – TC Herblingen (8:1)

Leider wurden sich Petrus und Swiss Tennis bis zum Saisonstart wieder mal nicht einig und so startete der diesjährige Interclub ein weiteres Mal mit einem ziemlich verregneten Wochenende. Wir erwischten zwar ein gutes Zeitfenster, zu Ende spielen konnten wir aber trotzdem nicht. Ein Anfang war aber gemacht, Philipp unterstrich seine Rolle als Teamleader eindrücklich, während Tom an seinem Gegner ein wenig zu knabbern hatte, aber ebenfalls in 2 Sätzen durchkam. Marius fegte seinen Gegner standesgemäss vom Platz während Rolf sein Debüt mit einem Sieg veredelte. Die 4:1-Zwischenführung war aller Ehren wert, nur Pascal musste sich einem starken Widersacher beugen, während Valentin sich nach verlorenem Startsatz weiterhin mit einem unkonventionellen Gegner abmühte als der Regen kam. Bei Wiederaufnahme der Partie am Auffahrt-Morgen schnappte er sich allerdings gleich den zweiten Durchgang und liess auch im Entscheidungssatz nichts mehr anbrennen. Und auch die drei Doppel wurden mehr oder weniger souverän ins Trockene gebracht, sodass von dieser Begegnung eigentlich nur der Bilderbuch-Fussfehler der gegnerischen Nummer 2 (Ueli B. und Gianni T. lassen schön grüssen) in Erinnerung bleibt.

2. Runde: 9. Mai, TC Buchs – TSR (3:6)

An einem trüben Samstagmorgen führte uns unsere Zweitrundenpartie dann ins malerische Rheintal zum TC Buchs. Auf Grund der klaren Erstrundenniederlage unserer Gegner wurden auf der Hinfahrt schon wieder grosse Töne gespuckt. Was aber keiner wusste, die Buchser traten diesmal mit der vollen Kapelle an, was sich entsprechend schnell auf den Plätzen widerspiegelte. „Tiger“ Tom hatte seinen Gegner jedoch gut im Griff und Marius gestand seinem Gegner gerade mal ein Game zu. Pascal hatte wiederum einen gut aufgelegten Gegner erwischt und wurde in 2 Sätzen abgekocht, das gleiche Schicksal ereilte auch Rolf, welchem an diesem Tag wenig gelingen mochte. Die Angelegenheit spitzte sich weiter zu, als Valentin ins Tie-Break musste, dieses aber nach etlichen Satzbällen für sich entscheiden konnte und danach routiniert auch den zweiten Satz nach Hause brachte. Der ideale Zeitpunkt, um unsere stimmungsvolle Supportvereinigung zu komplettieren und Philipp zum Sieg zu schreien. Die Atmosphäre beim Duell der beiden Topgesetzten war nah an Davis-Cup-Niveau und nach abgewehrtem Matchball gelang es Philipp schliesslich, seinen Kontrahenten im entscheidenden Satz doch noch in die Knie zu zwingen. Das war ganz grosses Kino! Die Doppelpartien sind dann schnell erzählt, zwei klaren Siegen stand eine klare Niederlage gegenüber, was uns mit einem blauen Auge davonkommen liess. Unbedingt erwähnt werden muss aber noch die Fairness und Gastfreundschaft der Buchser, welche wir in dieser Form so bestimmt noch nie geniessen durften. Anschliessend an die Spiele wurden wir mit dem besten Cheeseburger der Ostschweiz verwöhnt (und das à discrétion!), da machte auch Wurst-Liebhaber Tom grosse Augen und gönnte sich den einen oder anderen Happen zusätzlich. Nur gut, dass es danach nicht auch noch Schokomousse gab…

3. Runde: 16. Mai, TC Landquart – TSR (2:7)

Zum Kehraus der Vorrunde machten wir uns, begleitet von Edelfan Janine, auf den Weg nach Landquart zum alles entscheidenden Spiel um den Gruppensieg. Nach einem zügigen Zwischenstopp im Heidiland mit gezielter Zuführung von Kohlenhydraten waren wir schon frühzeitig (und weit vor dem ersten Spieler der Heimmannschaft) im TC Landquart, sodass ein leichtes Einlaufen samt Einspielen möglich war. Nach Adam Riese reichte uns eine knappe Niederlage zum Gruppensieg, aber Tom und Marius machten schon in ihren beiden Einzeln klar, dass wir den dritten Sieg im dritten Vorrundenspiel anstrebten. Philipp schwang im Duell der R2er oben aus, während Pascal nach eigenen Satzbällen im Tie-Break des ersten Satzes ein weiteres Mal den Kürzeren zog. Durch meinen einigermassen ungefährdeten Sieg gegen einen etwas limitierten Gegner hatten wir den Gruppensieg zeitig fixiert, was Rolf allerdings nicht davon abhielt, seinen Widersacher in 3 Sätzen nach allen Regeln der Kunst niederzukämpfen.

Durch das Eintüten des Gruppensiegs experimentierten wir ein wenig mit den Doppelpartien, was für mich die lang herbeigesehnte Paarung mit dem „Turm von Rohrdorf“ (gemeint ist Marius) bedeutete. Leider entpuppte sich das ganze als Rohrkrepierer erster Güte und wir verloren gleich zu Beginn etliche Spiele in Folge (die genaue Anzahl kann aus Datenschutzgründen nicht publiziert werden). Wir fingen uns aber und zitterten uns zu einem Dreisatzsieg währenddessen unser Doppel 1 mit Tom/Philipp eine komfortable Führung aus den Händen gab und letztendlich die Segel streichen musste. Umso erfreulicher, dass sich ein immer mehr aufputschender Pascal an der Seite von Rolf nach einer glorreichen Aufholjagd seinen ersten Punkt in dieser Kampagne holte.

1. Aufstiegsrunde: 30. Mai, TSR – TC Chur 3 (5:3)

Nach zwei Auswärtspartien genossen wir als Gruppensieger in der ersten Aufstiegsrunde das wohlverdiente Heimrecht. Im Laufe der Woche wurden also alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine grösstmögliche Kulisse an Heim Fans aufzubieten. Die Equipe des Gegners wurde von zwei R1-Spielern angeführt – war im Umkehrschluss aber hinten raus eher schwach auf der Brust. Taktisch clever liessen wir deshalb diese Positionen zuerst antreten, woraus alsbald vier glasklare 2-Satzsiege resultierten und unseren Gegnern nach nicht mal der Hälfte aller Spiele den Zahn bereits zog – daran konnten auch die Erfolge der beiden Gäste-R1er nichts mehr ändern. Die Churer waren ob der gespielten Einzel bereits so desillusioniert, dass die Doppel mehr nach dem Zufallsprinzip aufgestellt wurden und wir nach dem mehr (oder vielleicht doch eher weniger) ungefährdeten Sieg im Doppel 2 und dem nötigen Punkt den Gesamterfolg bejubeln durften.

2. Aufstiegsrunde: 7. Juni, TSR – TC Sonnenberg (5:3)

Das Saisonziel war erreicht, aber wir hatten jetzt Blut geleckt! Auf Grund der Tableau Regelung von Swiss Tennis fand auch die Begegnung der zweiten Runde nochmals im Gfeend statt. Im Laufe der Woche war das Thermometer täglich über die 30 Grad Marke geklettert und auch der Spieltag sollte keine Ausnahme werden. So setzten wir die Partie am Sonntagmorgen um 09.00 Uhr an, die Hoffnungen auf deutlich kühlere Temperaturen erfüllten sich aber nicht. Den Frühaufstehern unter den Heim Fans wiederum wurde für Ihre Treue Kaffee & Gipfel offeriert, der gewaltige Support war also von der ersten Minute an sichergestellt. Und so konnte der erwartete Schlagabtausch auf drei Plätzen beginnen. Die Gastmannschaft, bestehend aus mehrheitlich deutschen und einem britischen Spieler, war glücklicherweise nicht in Bestbesetzung angereist, was mir einen letztlich einfachen Sieg ermöglichte. Marius hatte im ersten Satz erstmalig Gegenwehr, blieb aber souverän und weiter ohne Satzverlust. 2:0 für uns also. Leider kam Valentin nicht ganz an seine Leistungsgrenze und musste sich einem starken Gegner geschlagen geben. Nachdem auch Pascal gegen einen übermächtigen Gegner chancenlos war nahm die Dramatik in den letzten beiden Einzeln ihren Lauf. Philipp zog nach klar gewonnenem Startsatz eine kleine Schwächephase ein, reüssierte aber dann im Entscheidungssatz. Währenddessen mühte sich Tom gegen seinen angelsächsischen Gegner (Stichwort solider als solid) um jeden Punkt – und das bei Temperaturen nahe dem Siedepunkt. Obwohl im entscheidenden dritten Satz mit Doppelbreak hinten, kämpfte sich „der Vulkan“ (Selbsteinschätzung Tom K.) mit unbändigem Willen zurück und sicherte uns, unter frenetischem Jubel der vielen TSR-Mitglieder, den unglaublich wertvollen vierten Punkt im Einzel. Gut gemacht! Die Doppel sind dann schnell erzählt. Das Doppel 2 der Gegner, angeführt durch den im Einzel geschonten Doppelspezialisten mit der sympathischen Ausstrahlung und der sonoren Stimme war leider übermächtig. Unsere beiden weiteren Doppel Marius/Tom und Pascal/Rolf hatten sich aber mittlerweile den ersten Durchgang im Tie-Break erkämpft! Da unser Doppel 1 auch den nächsten Satz eintütete, konnte das verbleibende Doppel anfangs des dritten Satzes abgebrochen werden. Geschafft, die letzte Aufstiegsrunde war erreicht!

3. Aufstiegsrunde: 13. Juni, TC Rorschach – TSR (5:3)

Diese führte uns an einem schönen Sommertag an den Bodensee zum TC Rorschach, leider ohne den prüfungsgestressten Valentin. Nach einem leichten Einlaufen konnte es bei brütender Hitze gleich losgehen. Trotz grosser Bemühungen und solider Leistung in der Defensive musste ich mich einem spielstarken Gegner im Tie-Break des zweiten Satzes beugen. Auf dem Nebenplatz sah Rolf leider auch nicht eben viel Land und musste in die klare Niederlage einwilligen. Umso erfreulicher, dass „Vulkan“ Tom seinen Punkt nach intensivem ersten Satz einheimsen konnte. Noch erfreulicher die Tatsache, dass kurz nach Spielbeginn etliche treue Rohrdorfer eintrafen, welche die lange Reise unternommen hatten, um uns vor Ort zu unterstützen – das war ein Gänsehautmoment! Zwischenzeitlich hatte Marius im zweiten Satz etliche Matchbälle vergeben, war nach einem Zwischentief (und dem Motto alles oder nichts) aber rechtzeitig wieder auf die Siegerstrasse eingebogen und gewann letztendlich verdient, aber hochdramatisch 6:4 im Entscheidungssatz. 2:2 also, die Affiche war neu lanciert! Während Philipp in einem im zweiten Satz hochklassigen Duell den gegnerischen R1er letztlich souverän in die Schranken wies, war bei Pascal nach gewonnenem Startsatz nicht mehr viel zu holen, die Sätze 2 und 3 gingen leider klar an den Gegner. Ausgeglichen also nach den Einzeln, eine Ausgangslage, die wir vor der Begegnung jederzeit unterschrieben hätten, auch wenn der Gewinn von zwei Doppeln äusserst schwierig werden würde. Was das gegnerische Doppel 2 gleich mal unterstrich und Philipp und mir nicht viele Games zugestand. Auch wenn das klare Resultat ein wenig täuscht, eine Klasse Unterschied war es dann doch – mindestens. Marius/Tom hatten den ersten Satz gewonnen, Pascal und Rolf diesen leider im Tie-Break abgegeben. Und als sie auch den zweiten Satz trotz Breakvorsprung ebenfalls in der Kurzentscheidung verloren war die Messe gelesen und wir mussten die leichte spielerische Überlegenheit des Gegners über alle Partien neidlos anerkennen. Den ereignisreichen Tag liessen wir mit schmackhaften Pizzas aus dem Ofen ausklingen und wünschten unseren Gegnern noch alles Gute für die Nati C!
Auch wenn am Schluss nur ganz wenig gefehlt hatte um aufzusteigen sollten wir nicht enttäuscht sein, es war eine rundum gelungene Spielzeit und es war toll, drei Aufstiegsrunden (davon zwei zu Hause) auf Augenhöhe austragen zu dürfen. Oder um den berühmten deutschen Philosophen Roman Weidenfeller zu zitieren: „We have a grandios Saison gespielt“!

 

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Gerry für die tolle Verköstigung bei den Heimspielen und allen Fans die uns, ob daheim oder auswärts, so toll angefeuert und unterstützt haben, das war schlicht sensationell!

Sportliche Grüsse
Stefan

 

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